Samstag, 5. August 2017

Veränderungen

Liebe Leser.

Seit einiger Zeit hat sich auf dieser Seite nichts mehr getan und vorhin musste ich sogar feststellen, dass der letzte Beitrag nicht einmal veröffentlicht worden, sondern als Entwurf gespeichert worden ist. Es hat sich allerdings bei mir so einiges getan, weswegen sich dieser Artikel mit Sicherheit lohnen sollte.

Zu den Veränderungen:

In dem letzten Beitrag ging es um mein Fanfiktion-Projekt. Leider haben es mir die Umstände nicht mehr ermöglicht, daran weiterzuarbeiten, sodass ich es für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt habe. Stattdessen habe ich mich anderen Aufgaben gewidmet, die Zeit aber genutzt, um die Story mit Hilfe einer Inhaltsangabe etwas zu strukturieren. Wenn ich also demnächst an der Geschichte weiterarbeite, sollte es mir deutlich leichter fallen und verliere somit auch den roten Faden nicht, wie man so schön sagt.

Wenige Monate bevor ich mich dazu entschlossen hatte, eine Schreibpause einzulegen, habe ich einen Arbeitgeberwechsel vorgenommen und mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelebt und komme sehr gut zurecht. Selbstverständlich musste ich mich erst eingewöhnen und meinen Tagesrhythmus neu anpassen. Ich arbeite nun mehr und auch länger. Auf der anderen Seite bedeutet das natürlich auch, dass ich für andere Dinge nicht mehr viel Zeit habe und Prioritäten neu setzen muss.

Somit wären wir auch gleich wieder beim anderen Thema, nämlich bei meiner Nebenbeschäftigung, die gleichzeitig auch mein größtes Hobby ist: Das Arbeiten vor der Kamera. Seit diesem Jahr wirke ich als Schauspielerin in einer Krimi-Serie mit, die für Amazon-Video produziert wird. Amazon Prime-Kunden werden kostenfreien Zugriff darauf haben, alle anderen können die einzelnen Folgen entweder erwerben oder ausleihen. Der Name der Serie ist „Angels“ und die erste Folge soll Mitte August auf Sendung gehen. Alle Mitwirkenden sind natürlich ultra gespannt auf das Ergebnis. Ich für meinen Teil habe bereits das Intro gesehen, welches sehr viel verspricht. Man darf also gespannt sein. Die Drehtage finden meistens in Frankfurt und Umgebung statt, sodass ich in diesem Jahr schon mehrfach Richtung Süden gefahren bin. Andere Dinge, wie Shootings – insbesondere die freien Arbeiten – bleiben auf der Strecke. Wenn ich allerdings ganz ehrlich sein soll, so finde ich das gar nicht mal unbedingt schade. Denn oftmals ist es so, dass ich gar keine große Lust mehr auf Shootings habe und das hat ganz unterschiedliche Gründe. Die mangelnde Zeit ist ein Grund. Je weniger man hat, desto wertvoller wird sie einem. Die Shootingplanung kostet ebenfalls viel Zeit, jedenfalls dann, wenn man es vernünftig machen möchte. Outfits und Reiserouten müssen geplant und organisiert werden, es muss finanziell passen, man muss den richtigen Fotografen finden und irgendwann eine Übereinkunft treffen. Leider gelingt das nicht unbedingt immer und irgendwann hat man gar keine große Lust mehr, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mich an Fotografen wende, die ich bereits kenne. Das ist deutlich entspannter und beide Seiten können sich aufeinander verlassen, was ich persönlich sehr wichtig finde. Selbstverständlich kann man mich nach wie vor als Model buchen, aber da geht es eher weniger darum, dass ich gute Bilder bekomme sondern schlichtweg darum, dass der Fotograf das bekommt, was er sich für sein Portfolio vorstellt und er bezahlt mich dann dafür. So sollte es zumindest sein. Anfragen in der Richtung, dass mich ein Fotograf bezahlen möchte, sind aber eher selten. Deswegen habe ich so etwas wie einen Hauptjob, der wenigstens sicher ist.

Andere Dinge haben sich ebenfalls geändert: Ab September werde ich sehr abgeschieden ist einem kleinen Örtchen wohnen. Es ist schon wieder zweieinhalb Jahre her, als es mich zurück zur Familie verschlagen hatte. Grund dafür war eine Trennung und für mich zu teure Wohnung. Eine WG wollte ich nicht gründen und „damals“ wusste ich auch noch gar nicht so genau, wohin es mich führen wird. Das hatte zur Folge, dass die letzten zwei Jahre sehr turbulent für mich waren. Ich wusste tatsächlich nicht, wohin und was ich am besten machen soll, bis alles so gekommen ist, wie es jetzt ist: Ich habe beruflich keinen Radikalschnitt gemacht, sondern bin der Sicherheitsbranche vorerst treu geblieben. Ich habe mich wohnungsmäßig umgeschaut und dann auch endlich etwas Tolles gefunden. Und als ob meine Intuition das irgendwie geahnt hätte, habe ich mich Anfang diesen Jahres dazu entschlossen, auch endlich einen PKW-Führerschein zu machen – diesen werde ich zukünftig nämlich tatsächlich brauchen. So kam das eine zum anderen und so wird es auch weitergehen.

Wenn ich endlich angekommen bin und mich in der neuen Wohnung so richtig eingelebt habe, werden wieder ganz neue Dinge auf mich warten. Dessen bin ich mir sicher. Es wird sicherlich nicht immer einfach sein, aber es wird eben immer weitergehen. Und das ist – wie ich finde – alles was zählt. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf und kann es kaum erwarten, mein neues Leben zu beginnen. Und dann kann es mit dem Schreiben sicherlich auch bald weitergehen. Entweder am Schreibtisch in den eignen vier Wänden oder im eigenen Garten umgeben von Feldern.



Macht es gut und bis dahin, Elsi

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