Mittwoch, 21. September 2016

Das komplette AUS für facebook

Liebe Leser,

vielleicht haben einige von euch mitbekommen, dass ich in den nächsten Tagen auch meine facebook-Seite schließen möchte, nachdem ich facebook privat schon den Rücken gekehrt habe. In diesem Artikel möchte ich einige Gründe dafür nennen:

Ich betreibe die facebook-Seite jetzt schon seit ungefähr vier Jahren. Es hat sich schon einiges angesammelt und die Alben sind immer gepflegt worden. Auch eine Fanbase hat sich mit der Zeit entwickelt – alles schön und gut

ABER: wenn man jetzt bedenkt, vier Jahre sind eine durchaus lange Zeit, in der sich viel entwickeln kann und betrachtet man daraufhin, was sich wirklich getan hat, komme ich zu folgendem Punkt: Leider ist meine Seite an einem Punkt stehen geblieben. Immerhin hat die Seite über 2000 Fans erreicht, aber mehr wird es leider schon seit Monaten nicht mehr. Von Entwicklung kann hier also nicht wirklich die Rede sein. Selbst das Teilen in Gruppen bringt so gut wie gar nichts – häufig werden die Bilder nicht einmal gesehen, weil Gruppen geradezu von solchen überschwemmt werden.
Ein anderer Punkt: Seit Wochen habe ich das Problem, dass hochgeladene Bilder plötzlich verschwinden und nicht wieder auftauchen. Ich habe jede mögliche Problemlösung ausprobiert, sogar das Passwort geändert, Cookies gelöscht, aber das Problem ließ sich nicht beheben. Wenn also das Hochladen von Bildern nicht funktioniert, macht das die Funktion einer solchen facebook-Seite obsolet.

Ich habe schon des Öfteren darüber nachgedacht, die facebook-Seite zu schließen und wollte ihr gern eine neue Chance geben. Erst hat es so ausgesehen, als würde sich etwas tun, aber leider hielt dieser Enthusiasmus nicht lange an. Es kann natürlich auch sein, dass man insgesamt das Interesse an meinen Bildern verloren hat oder man es einfach spannender findet, wenn Mädels die Beine spreizen und sexuell mit Gegenständen oder anderen Menschen agieren – ich möchte mich dazu nicht negativ äußern, schließlich muss jeder selbst entscheiden, wie weit er oder sie gehen möchte und welche Ziergruppe erreicht werden soll. Mir wird meine Zeit langsam zu kostbar, um sie weiterhin in etwas zu investieren, was auf kurz oder lang keine Früchte trägt.

Facebook mag das weltweit größte Netzwerk sein, ist aber – wie wir alles wissen – äußerst umstritten. Beitragsreichweiten werden schon seit den letzten zwei bis drei Jahren immens geschwächt, sodass ohne Geldinvestition gar nichts mehr läuft. Anerkennung sollte aber kein Geld kosten, sondern lediglich das Resultat davon sein, was man aus eigener Kraft, beziehungsweise mit vereinten Kräften, geschaffen hat. 

Es gibt auch noch andere Netzwerke, mit vielen tollen Vorteilen. Und eben weil es sie gibt, werde ich zukünftig meine Energie in die Plattformen investieren, die sich bisher auszahlen. Die Zukunft mag sicherlich ungewiss sein, allerdings hat alles irgendwann ein Ende – frühestens dann, wenn etwas aussichtslos zu sein scheint. Durchaus sehr schade, aber gewiss kein Weltuntergang.

P.S. Wahrscheinlich werden einige Leute jetzt denken, ich hätte sie getriggert, weil sie mein facebook-Profil noch / erneut / wieder entdeckt haben und sich nun fragen, ob ich euch nur verarschen wollte. 

Wer näheres dazu wissen will, sollte unbedingt diesen Beitrag lesen: http://elsiswelt.blogspot.de/2017/01/ein-lebenszeichen.html

Dienstag, 13. September 2016

Filmrezension: A GIRL LIKE HER

A GIRL LIKE HER

Genre:
Drama
Schauspieler: Lexi Ainsworth, Hunter King, Jimmy Bennet
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten

Auf Netflix heißt es: „Mit einer versteckten Kamera und einem Dokumentarfilm sagt eine Highschool-Schülerin, die gemobbt wird und an Selbstmord denkt, ihrer Peinigerin den Kampf an.“ 

Weil mich der Text angesprochen hat und ich finde, dass das Thema Mobbing sehr wichtig und leider nicht selten an Schulen oder gar Arbeitsplätzen präsent ist, habe ich mir den Film angesehen. Jessica Burns. Hauptprotagonistin des Films, ist Schülerin an einer Highschool. Schon nach nur sehr wenigen Minuten wird deutlich, dass etwas nicht ganz rund läuft und vertraut ihrem besten Freund Brian an, dass sie an der Schule schikaniert wird und zu große Angst hat, um das Thema publik zu machen. Daraufhin schlägt Brian vor, die alltäglichen Strapazen mit Hilfe einer verstecken Kamera – einer hergerichteten Libelle, die als Anstecknadel fungieren soll -  aufzunehmen. Auch Brian möchte seine Handkamera nutzen, um die Ereignisse zu dokumentieren. Allerdings muss er Jessica versprechen, das Material niemals jemandem zu zeigen, um die Situation nicht noch schlimmer zu machen. Schlimmer kommt es allerdings nach einer gewissen Zeit später, denn Jessica schluckt eine handvoll Pillen, – aufgenommen von ihrer versteckten Kamera - gerät dadurch ins Koma und ein Kampf um ihr Leben beginnt. Daraufhin wird anlässlich des Dramas ein Dokumentarfilm an ihrer Highschool gedreht und sämtliche Schüler werden zu Jessica Burns und ihrer Situation befragt. Schnell kommt heraus, dass sie schikaniert worden ist – von ihrer ehemalig besten Freundin Avery... Auch auf Brain kommen die Reporter zu sprechen und finden heraus, dass er sich selbst die Schuld gibt, das alles so weit gekommen ist. Auch kommt irgendwann ans Licht, dass es eindeutiges Filmmaterial gibt. 

Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt des Films verraten. Interessant ist neben dem Umgang mit dem Thema die Kameraführung, die zwischen der versteckten und Dokumentarfilmkamera hin und her switcht. So wird auch eine Spannungskurve geschaffen, die dazu führt, dass der Zuschauer unbedingt wissen will, wie es weitergeht. An der Highschool wird das Thema Mobbing mit seinen Folgen heftig diskutiert, parallel dazu hängt Jessicas Leben am seidenen Faden.

Mich hat der Film emotional sehr gefesselt und ich bin sogar der Meinung, dass dieser Bestandteil an Schulen werden sollte, um in einer realistischen Weise Kindern und Jugendlichen das Thema Mobbing nahe zu bringen. Es ist kein Geheimnis, dass regelmäßig an Schulen und sogar an Arbeitsplätzen – wo man es mit erwachsenden Menschen zu tun hat – gemobbt wird und sich die Opfer oftmals nicht trauen, das Thema offen anzusprechen. Auf der anderen Seite wird das Thema anscheinend nicht ernst genug genommen und Folgen werden nicht früh genug vermieden. Aus diesem Grund ist es wichtig – aus Aufklärungsgründen – den Film zu sehen und auch zu verstehen.


Ich empfehle A GIRL LIKE HER, weil er sich realistisch mit einem alltäglichen Thema befasst, welches uns viel näher ist, als wir denken und gefährliche Folgen haben kann, wenn man dem Thema Mobbing nicht genügend Beachtung entgegen bringt. Noch dazu wird in dem Film nichts verschleiert, sondern er zeigt uns mit der bitteren Wahrheit die eiskalte Schulter.

Was passiert im Jahr 2019?

Es ist unglaublich, aber wahr: Das Jahr 2018 ist fast zu Ende. Weil ich schon länger auf meinem Blog nichts mehr geschrieben habe dachte ich...